ORBIS fighting

..ist Kampfkunst und Selbstverteidigung nach fechterischen Prinzipien, wie sie noch Anfang des 20.Jahrhunderts in ganz Europa zu finden war. Die Basis bildet schwerpunktmässig die italienische Schule innerhalb der europäischen Kampfkunst. Es sollen die grundsätzlichen Prinzipien vermittelt werden ohne dem Schüler allzusehr einen bestimmten Stil aufzuzwingen. Das Konzept umfasst den waffenlosen Kampf mit Boxen, Treten und Ringen, Stockfechten, Messerkampf sowie den Kampf mit improvisierten Waffen.


 Hintergrund

 

Arte marziale (lat.ars martialis, „die Kunst des Mars“,der römische Gott des Krieges)
...Kampfkunst auf italienisch.

 Die Geschichte der italienischen Kampfkunst ist die der europäischen Kampfkünste. Über Hunderte von Jahren entstanden eine Vielzahl von Methoden und Techniken. Zahlreiche Texte und Darstellungen belegen einen systematischen Unterricht schon in der Antike... im Ringen, Faustkampf und im Waffenkampf des Römischen Heeres oder der Gladiatoren.
 Die erste umfassende schriftliche Anleitung findet sich aber erst im 15.Jahrhundert. Der italienische Fechtmeister Fiore de Liberi beschreibt in seinem Buch detailliert den Kampf mit verschiedenen Waffen sowie Ringtechniken.
Die von ihm begründete italienische Fechtschule ist mit dem Aufkommen des Rapiers im 16. und 17.Jahrhundert die dominierende in ganz Europa.

Ab dem 18.Jahrhundert verliert das Schwert zunehmend an Bedeutung und es rücken mehr und mehr waffenlose Techniken und Selbstverteidigung in den Fokus.

Unabhängig ob akademischen, militärischen oder zivilen Ursprungs, alle Methoden teilen sich die gleichen Prinzipien, Struktur und Kultur.

Im 19.Jahrhundert entstehen in europäischen Metropolen sozusagen die ersten "Mixed Martial Arts" Schulen, die englisches Boxen, Militärisches Fechten, Ringen, französisches Savate, verschiedene Stockkampfstile und Straßenkampf unterrichten.